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Danke Mutter!

Am 13. Mai 1923 wurde in Deutschland das erste Mal Muttertag gefeiert. Auf den Tag genau 89 Jahre später erlebte der deutsche Großhandel mit Schnittblumen einen Geschäftsverlauf  zum Muttertag 2012, bei dem man zu Recht „Danke“ sagen kann.

 

Landesregierung verschenkt nur noch Öko-Blumen

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Düsseldorf. Beim Bundesetat soll gespart werden - doch in NRW sollen ab sofort nur noch ökologisch korrekte Produkte, also Blumen und Kaffee, gekauft werden. Das hat Hannelore Kraft heute eingeleitet. Der Bund der Steuerzahler ist nur mäßig begeistert.

NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) lässt ab sofort nur noch ökologisch korrekte Blumen verschenken. Und der Kaffee und Tee, den das Land serviert, muss nun fair gehandelt sein.

Im Zuge einer Umstellung des gesamten Beschaffungswesens der Ministerien und Behörden wolle die Regierungszentrale mit gutem Beispiel vorangehen, erklärte die Sprecherin der zuständigen Ministerin, Angelica Schwall-Düren. Kraft hatte bei Amtsantritt versprochen, den Einkauf des Landes auf „ökologisch-soziale Kriterien“ zu trimmen. Dafür kannl bei Produkten ein maximaler Preisaufschlag von zehn Prozent im Vergleich zur bisherigen Produktpalette fällig werden.


40 000 Euro für Blumen


Allein in der Düsseldorfer Staatskanzlei werden pro Jahr 200 Kilo Kaffeebohnen verbraucht, die ab sofort nur noch von zertifizierten Händlern bezogen werden dürfen. Auch bei Blumensträußen und Ge¬stecken, die bei Hunderten Veranstaltungen und Ehrungen des Landes üblich sind, muss nun die Öko-Bilanz stimmen. Insgesamt gibt die Regierung pro Jahr immerhin 40 000 Euro für Blumen aus.


Die schwarz-gelbe Vorgängerregierung hatte sich lediglich auf einen Runderlass verständigt, der den Kauf von Produkten „aus schlimmsten Formen der Kinderarbeit“ untersagt. Eine weitergehende Um¬stellung des Einkaufs könnte aus Sicht des Steuerzahlerbundes den „Grundsatz der Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit“ verletzen. Heiner Cloesges, Haushaltsexperte des Steuerzahlerbundes, hält ein Abweichen vom Prinzip der günstigsten.

Politik, 30.03.2011, Tobias Blasius

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